Samstag, 27. August 2016

Kleines Kärtchen

Ihr Lieben!
Vier Wochen ist Stefans Geburtstag jetzt schon her und ich habe immer noch nicht sein Geburtstagskärtchen gezeigt.

Es ist ein kleines Gutscheinkärtchen, wieder im beliebten Streichholzheftchenformat. Den Papierstreifen habe ich 7 cm breit geschnitten und dann vier mal gefalzt.
Der Kreis ist mit einem Abstandsklebepad aufgeklebt und so kann man die Lasche unterschieben.
 Hier das Ganze noch mal aufgeklappt.
Es ist eigentlich viel zu warm für das Scraplabor. Aber trotzdem ist gestern etwas ganz tolles entstanden. Das zeige ich erst, wenn es verschenkt ist!
Viele liebe Grüße, Dörthe

Montag, 22. August 2016

Gelesen: Deutschland. Ein Wandermärchen

Ihr Lieben!
Heute ist wieder Büchermontag!
Bereits im Juli habe ich das Buch "Deutschland. Ein Wandermärchen - Unterwegs mit einem Koffer voller Gedichte" von Anna Magdalena Bössen gelesen. Das Buch ist im Ludwig Verlag als Taschenbuch erschienen, hat 368 Seiten und kostet im Buchhandel 16,99 €.
Gekauft habe ich das Buch als Kontrast zum Zedernbuch, quasi die luftig-leichte Entspannung zwischendurch. Ein bisschen Fahrrad fahren, Gedichte vorlesen, zu Gast bei teilweise fremden Leuten in ganz Deutschland, heute hier und morgen da - eine leichte Sache. Dachte ich. Doch manchmal gehen Pläne nicht ganz auf. Der Untertitel des Buches heißt "Unterwegs mit einem Koffer voller Gedichte". Doch in Wirklichkeit ist Anna mit ganz schwerem Gepäck unterwegs. Nicht zu wissen, wo man hingehört, ob das alles war, wie es werden könnte, so eine allgemeine Unzufriedenheit. Da erscheint es als gute Idee, mal alles hinter sich zu lassen und ganz Neues kennen zu lernen. Zudem ist ihre Mutter schwer erkrankt und stirbt auch während der Reise. Da Anna Magdalena Bössen den Leser auch an ihren widersprüchlichsten Gefühlen teilhaben lässt, ist man mitten drin und kann auch kaum aufhören zu lesen. Es ist ein sehr schönes und warmherziges Buch, auch wenn man die schweren und widersprüchlichen Zeiten mit durchlebt.
Ein Zitat aus dem Buch (Seite 155), einen Monat nach dem Tod ihrer Mutter
"Manchmal muss man wohl auf einen Berg steigen, um klarer zu sehen. Hier oben weiß ich auf einmal wieder, warum ich diese Reise unternommen habe. Ich schaue auf den Flusslauf, der sich kilometerweit durch die Landschaft schlängelt und ein gewaltiges Gefühl der Dankbarkeit durchströmt mich. Es hat einen Sinn. Ich bin dem Schmerz nicht ausgewichen, der Angst nicht und habe nicht aufgegeben." 

Wo und wann gekauft:
Anfang Juli, online, nachdem es in einer Zeitschrift empfohlen wurde.

Wo und wie habe ich das Buch gelesen:
Da ich das Buch zeitgleich zum Zedern-Roman gelesen habe, blieb es unten in der Küche im Lesesessel. Oder auch als Arndts Frühstückssessel bekannt. Zwei Tage, schon war ich durch.
(Foto aus dem Mai 2016)

Handlung
Anna Magdalena Bössen möchte in einem Jahr durch Deutschland reisen. Mit dem Rad. Um sich über Wasser zu halten, hat sie geplant, für Kost und Logis aufzutreten und Gedichte vorzulesen. Im ersten Halbjahr (die Reisen gehen jeweils von Frühling bis Herbst) macht sie das genau so, im darauf folgenden Jahr sind die Auftritte etwas professionalisiert, um auch die Kosten besser abdecken zu können. Die Übernachtungen finden - durch persönliche Weiterempfehlung oder auch Kontakte über ihren Blog - bei teilweise wildfremden Menschen statt. Wie die Kommunikation und das Kennenlernen erfolgen, ist meist wirklich faszinierend. Die Autorin denkt über sich, ihre Umwelt und vor allem auch über "Deutschland" nach. Was ist deutsch? Was ist Deutschland? Ohne in Patriotismus zu verfallen. Auch hier finden sich viele Ansätze zum Nachdenken.
Jedes Kapitel ist mit einem Gedicht verbunden. Gedichte liest man einfach viel zu selten!

Hedwig Lachmann - Am Abend
Weisst du denn – wenn auf Baum und Strauch
Das Astwerk zittert und sich sträubt,
Und wenn der leicht gewellte Rauch
An einer Wetterwand zerstäubt –

Ein scheuer Vogel ohne Laut
An dir vorbei die Flügel schlägt,
Und Wolke sich an Wolke baut –
Wohin dein wilder Wunsch dich trägt?

Weisst du denn, wenn nun alle Welt
Sich eng an Hof und Heimstatt schmiegt,
Und deine Sehnsucht dich befällt, –
Wo deine eigne Heimat liegt?

Würde ich das Buch weiterempfehlen?
Hach ja, ein schönes Buch!

Viele liebe Grüße, Dörthe 

Freitag, 19. August 2016

Wunderschöne Giveaways

 Ihr Lieben!
Zum Geburtstag meiner lieben Cousine Heidi sollte auch die Tischdeko etwas ganz Besonderes sein. Als wir uns ein paar Wochen vor dem Geburtstag trafen, erfuhr ich so ganz nebenbei, dass sie die kleinen Kästchen von Stampin` Up, die Zierschachtel so schön findet. Wie an der Silberhochzeit unserer Cousine Christiane.
"Kein Problem..."
Nur 120 Stück... Aber egal. Es soll ja besonders schön sein. Ich überlegte mir, wie die weitere Gestaltung möglichst schnell und unkompliziert gestaltet werden kann. Da wir nur eine BigShot hatten, fiel weiteres Ausstanzen oder Embossen aus. Für die Zierschachtel selbst sind ja schon jeweils zwei Teile notwendig. Man bekommt übrigens - bei geschickter Anordnung vier Einzelteile aus einem A4-Blatt herausgestanzt. Einfach mal googeln.
So entschied ich mich, meine neue TimHoltz-Schablone einzuweihen, die zauberhafte mit den Rosen. Das Design und das Probestück haben nicht mal 10 Minuten in Anspruch genommen. Manchmal passt es einfach.
Und dazu tolle Stampin` Up-Stempel aus dem neuen Hochzeitsset.
Die Teresa Collins Basically Essential Modeling Paste aus meinem Vorrat leistete uns dabei gute Dienste. 240 mal war die Paste mit einem Spachtel aufzutragen. Nun ist die Dose, die zuvor zu zwei Drittel gefüllt war, dreiviertel leer. Die Paste ist also superergiebig. Was ich zuvor nicht bedacht hatte, was mir aber auch nicht aufgefallen war: Es werden nicht unerhebliche Mengen Lösungsmittel freigesetzt. Und wenn man dann die große Bastelaktion an einem ziemlich warmen Tag angesetzt hat, die Fenster nicht unbedingt öffnen will, weil draußen Fliegen in Größenordnungen warten, kann man schon eine ziemliche Geruchsbelästigung aufbauen. Und nicht nur das... Nichte Anke befürchtete, von all den Ausgasungen high zu werden. Es hielt sich dann aber doch in Grenzen.
Wir wechselten die Aufgaben auch mal, wobei Anke das einfach ordentlicher machte als ich.
 Auch einen Anhänger gab es. Ohne Namen des Gastes, denn jeder durfte sich bei der entspannten und ungezwungenen Feier hinsetzen, wo er wollte.
 "Wenn ich alt bin, will ich nicht jung aussehen, sondern glücklich" - ein total schöner Spruch zum 50. Geburtstag. Der Stempel ist übrigens von Alexandra Renke.
 Überraschung!
 Eine kleine und feine Blumendekoration.
 Hier fiel mir alles superleicht, aber irgendwie hatte ich dann das Gefühl, sämtliche Kreativität verbraucht zu haben, die ich aber noch für den Entwurf der Hochzeitsgiveaways von Anke brauchte. Aber seid sicher: Die werden natürlich der Knaller. Aber es dauert noch ein bisschen...
Viele liebe Grüße, Dörthe

Donnerstag, 18. August 2016

Karte zur Einschulung

 Ihr Lieben!
Dieses Jahr waren wir zu keiner Einschulung eingeladen, wie schade. Dafür jedoch zur selben Zeit zu einem sehr schönen Geburtstagsfest, dazu noch später.
Für zwei neue ABC-Schützen hatten wir trotzdem ein kleines Geschenk vorbereitet und jeweils eine Karte dazu.
Der Fuchs ist ja wohl einfach zu niedlich, oder? Er findet sich im Jahreskatalog von Stampin Up. Hier habe ich den Körper ausgeschnitten und Kopf, Bart und Schwanzspitze ausgestanzt. Die verwendeten Farben sind Vanille, Melone und Smaragdgrün. Die tolle Kordel findet sich im neuen Weihnachtskatalog von Stampin` Up.
 Hier noch einmal in ganzer Pracht. Der geknitterte Hintergrund ist auch ein Embossingfolder, der etwas dicker ist. So muss man anders mit den Platten der BigShot arbeiten. Geht aber auch.
Viele liebe Grüße, Dörthe

Montag, 15. August 2016

Gelesen: "Am Ende bleiben die Zedern"

Ihr Lieben!
Es ist wieder Büchermontag. Heute möchte ich ein Buch vorstellen, das ich im Juli gelesen habe.
"Am Ende bleiben die Zedern" von Pierre Jarawan. Erschienen im berlin Verlag, Hardcover, 446 Seiten, 22,00 €.

Wo und wann gekauft:
Das Buch wurde auf Instagram von der Journalistin und Bloggerin Stefanie Luxat, vom Blog OhhhMhhh empfohlen. Es klang so interessant, dass ich es gleich bestellt habe.

Wo und wie habe ich das Buch gelesen:
Am gemütlichsten ist es doch im Bett. Leider ist das Buch so spannend, dass man kaum aufhören kann. Was sich dann am nächsten Tag in Schlafmangelerscheinungen äußert.

Handlung
Samirs Eltern sind 1983 aus dem brennenden Beirut nach Deutschland geflohen. Sie finden dort Aufnahme, Arbeit und Wohnung, bekommen zwei Kinder. Samir liebt seinen Vater und dessen fantastische Geschichten über alles. Plötzlich verändert sich der Vater, die fantastischen Geschichten bleiben aus. Er erzählt dem Jungen noch einmal eine Geschichte, nach der der Junge sich sehr geliebt fühlt, am nächsten Tag ist der Vater verschwunden - für immer.
Rast- und ruhelos sucht Samir nach seinem Vater, er fühlt, dass er noch lebt. Sogar seine berufliche Zukunft setzt er auf´s Spiel. Bis er eines Tages dazu gebracht wird, durch eine Frau, die ihn liebt und seine Geschichte kennt, in den Libanon zu reisen. Hier lernt man eine fremde Welt kennen, aber auch sehr viel Hintergrundwissen über den Libanon und all die Konflikte, die es dort gab und gibt.
Wird er das fehlende Puzzleteil finden?
Das Buch ist bildgewaltig, mit Liebe zum Detail geschrieben. Man kann nicht anders, als mit der Hauptfigut mitzufühlen und mitzuleiden. Dabei stellt sich nicht nur einmal die Frage, wieviel ein Mensch auszuhalten in der Lage ist.
Liebe, Angst, Verzweiflung, Trauer, Wut - das ganze Gefühlsspektrum findet sich in dem Buch.

Würde ich das Buch weiterempfehlen?
Keine leichte Kost, nicht von der Handlung her und auch sonst muss man ziemlich aufpassen. Die vielen zeitlichen Sprünge erfordern tatsächlich immer volle Konzentration. Ein sehr schönes Buch, weil all die Anstrengungen letzlich doch zu einem guten, aber auf jeden Fall versöhnlichen Ende führen.

Viele liebe Grüße, Dörthe


Sonntag, 14. August 2016

Schüttelkarte

Ihr Lieben!
Schon bei den 12 von 12 hatte ich die Schüttelkarte gezeigt, die ich für meine liebe Cousine Heidi gewerkelt habe. So eine Schüttelkarte wollte ich schon lange mal machen, habe mich aber nie rangetraut. Dabei lagen im Regal sogar schon seit 1 oder 2 Jahren ringförmige Schaumstoffabstandsklebebänder, die extra für Schüttelkarten gedacht waren. Irgendwann hat Stampin` Up sie aus dem Sortiment genommen. Vorgestern war es nun endlich soweit, und es war undramatischer, als gedacht.
Grundlage ist ein quadratischer Kartenrohling von VBS Hobby.
Das blaue Papier stammt aus einem 6x6-Block von My Mind´s Eye. Lang gehütete Papiere. Ich finde dieses Taubenblau passt so gut zu Kupfer. Und ich wollte hier endlich mal mein Kupferembossingpulver aus dem aktuellen Stampin` Up-Jahreskatalog ausprobieren.
Zuerst habe ich beide blaue Papiere gleich groß zugeschnitten, die Ecken abgerundet. Aus dem oberen Papier habe ich mit dem Kreisstanzer zwei Kreise ausgestanzt.
Dann die Papiere übereinander gelegt, mit Bleistift den Kreis nachgefahren. Passend zu diesen Abmessungen den Schaumstoffkreis auf das untere Papier geklebt.
Aus Folie habe ich dann etwas größere Kreise ausgestanzt und auf das Oberpapier (von hinten) geklebt. Nun noch Herzchen ausgestanzt und am Ende alles mit weiteren Abstandsklebepads zusammenkleben.
 Der "Glückwunsch"-Stempel ist von Dani Peuss.


 Natürlich gab es noch einen passenden Briefumschlag dazu.
Viele liebe Grüße, Dörthe

Samstag, 13. August 2016

12 von 12 im August

 Ihr Lieben!
Wie an jedem 12. des Monats nehme ich wieder an der tollen Aktion "12 von 12" teil, die dankenswerterweise Caro Kännchen auf ihrem Blog veranstaltet. Es war ein ganz normaler Bürotag, am Nachmittag war noch ein wenig Zeit für Kreatives. Doch seht selbst!

05:30 Uhr
Aufstehen, Prinz1 wecken, Kaffee, Zeitung. Heute steht sogar etwas über eine meiner Baustellen drin.

06:00 Uhr
Ganz nebenbei... Betreibe ich noch einen kleinen Geschirrverleih. Meine Kollegin feiert die Einschulung ihrer Tochter und hat selbst nur 20 kleine Gläschen. Ich leihe noch 12 weitere kleine Weck-Dessertgläser aus.
 07:30 Uhr
Tagesordnungspunkt 1 ist geschafft, ich bin fertig mit der Physiotherapie.
Der Schneeball in unserem Garten hat so wunderbar rote Früchte. Nach einem kleinen Eklat auf einer Baustelle weiß ich nun, dass es sich bei unserem Exemplar um Viburnum Opulus handelt.

11:00 Uhr
Die kleinen Freitagsfreuden.
Der Bäckerwagen hält jeden Freitag um elf direkt vorm Büro. Manchmal gibt es Kuchen für mich.
 14:00 Uhr
Die Kinder kommen von der Schule. Bevor Arndt seinen Ranzen ins Haus bringt, wird erstmal Pony "Little" begrüßt.
 16:00 Uhr
Ich habe endlich Feierabend gemacht im Büro. Der Vormittag war mal wieder trubulös, da habe ich nicht viel geschafft. Am Nachmittag war mehr Ruhe. Eigentlich ist bei uns Freitag um zwölf Schluss.
Ich gehe hoch in mein Scraplabor, um noch ein paar Sachen zu werkeln.
Das Kupferembossingpulver von Stampin` Up ist einfach wunderbar.
 16:30 Uhr
Für meine Cousine Heidi, die heute Geburtstag feiert, habe ich eine Schüttelkarte gewerkelt. Das wollte ich schon länger mal machen und dieser Anlass war besonders genug. Der Kartenrohling ist übrigens aus einem Vintage-Set von VBS Hobby. So ein Kartenset gibt es für Heidi noch dazu. Sie wollte eigentlich kein Geschenk, aber eine Kleinigkeit wollte ich doch überreichen.
(Und am großen Familiengeschenk haben wir uns natürlich auch beteiligt)
 17:00 Uhr
Heidis Enkelchen, das nun schon ein paar Monate alt ist, hat noch gar kein Geschenk von uns bekommen. Das wird nun endlich nachgeholt.
Eine Karte, Stempel von Charlie und Paulchen.
 17:15 Uhr
Und Schleichtiere gehen immer. Die Bordüre gab es mal bei Depot. Hier passt sie einfach perfekt.
18:00 Uhr
Während der eine mit der Ponykutsche unterwegs ist...
 18:05 Uhr
...sattelt der andere sein Moped.
 20:30 Uhr
Mit Buch ins Bett. Schön gemütlich.
Hier war ich mal wieder Cover-Opfer. Der Einband mit seiner geriffelten Struktur fasst sich einfach wunderbar an. Der Titel sieht aus wie embosst. Relativ leichte Lektüre, teilweise ziemlich vorhersehbar. Und ein wenig esoterisch angehaucht, was ja eher nicht so mein Ding ist.
Viele liebe Grüße, Dörthe