Sonntag, 19. Februar 2017

Unser Winterurlaub

Ihr Lieben!
Wie angekündigt, nun noch ein paar Bilder von unserem phantastischen Skiurlaub in Südtirol.
Im Hotel "Post Tolderhof" waren meine Eltern schon einige Male. So auch im letzten Sommer mit den Kindern. Es hat den beiden, vor allem auch vom Essen her, supergut gefallen, so dass wir dann auch gleich eine Woche im Winter gebucht haben. Unser erster Winterurlaub! Und das erste Mal überhaupt, dass wir eine GANZE Woche weggefahren sind. Ich war sehr gespannt, wie das mit dem Büro alles funktioniert. Aber erstens ist Winter und es laufen sehr wenig Baustellen, zweitens habe ich in den vergangenen Jahren festgestellt, dass in den Winterferien viele verreist sind und außerdem habe ich ja jetzt eingespieltes Personal, so dass ich sehr zuversichtlich war.
Und ganz ehrlich: Ich habe tatsächlich in der Woche im Büro nicht viel verpasst, außer natürlich meine Projekte, die ich alle noch im Februar fertigbekommen will...
 Wir waren übrigens zu fünft unterwegs. Otto und Arndt, Ottos Freundin und mein Schwager, der auch mal wieder gern Snowboard fahren wollte, und nun Gelegenheit hatte, wo wir ja nun ein Bett über hatten. Ich hätte mir auch zugetraut, mit den drei Kindern allein zu fahren, die sind ja so ziemlich erwachsen. Aber so war es natürlich auf ganzer Linie weitaus entspannter.
Unser Tagesablauf hatte sich gleich eingespielt und es gab eigentlich kaum Zeit für anderes: um acht Frühstück (ein super Büffet und dann konnte man sich noch Eierspeisen nach Wunsch bestellen, mmmmhhh...) Dann ging es auch schon gleich los auf die Piste für die anderen vier. Die ersten drei Tage mit Ski- bzw. Snowboardkurs, dann freies Fahren. Ich war in der Zeit spazieren oder bin auch mit der Gondel zum Gipfel hochgefahren, wo wir uns mittags zum Pizzaessen in einer Hütte getroffen haben.
 Ich war tagsüber im Ort unterwegs, habe gelesen oder tolle Massagen genossen.

Nachmittags  kamen dann die hungrigen Wölfe zum Kaffeebüffet. Jeden Tag superleckere Torten, kleine Teilchen und Blechkuchen. Einfach zu verführerisch! Dazu noch Brötchen, Käse, Schinken, Gemüse und ein Süppchen. Wenn man sich den ganzen Tag draußen getummelt hat, war es schon OK. Anschließend dann Schwimmen und Sauna.

Bis es um sieben dann wieder ein absolut tolles Abendessen gab. Jeden Tag ein tolles Vorspeisenbüffet, mit Salaten, Carpaccio, Käse, soviel man wollte. Dann konnte man sich unter vier warmen Vorspeisen entscheiden. Anschließend gab es drei Hauptgänge zur Auswahl. Ein superleckeres Dessert und dann noch eine Käseauswahl schlossen das Abendessen ab. Schon allein dafür lohnt es sich, wieder dorthin zu fahren.
Eine beispielhafte Speisekarte
 Schokomousse mit Erdbeeren
 Schlutzkrapfen mit Polentafüllung
 Morgens und abends hatten wir immer den selben Tisch.
 Am liebsten könnte ich sofort noch mal dort hin fahren. Für nächstes Jahr ist natürlich schon gebucht!
Einmal waren wir auch auf dem Lechnerhof, um frischen Käse zu kaufen. Natürlich auch ein Tipp meiner Eltern. Und schon wieder war ich froh, nicht selbst gefahren zu sein. Dort hoch führten ziemlich steile, vereiste Serpentinen. Die wir zum Glück nicht vorher gesehen haben, sonst hätten wir es uns wohl noch einmal überlegt. Ging aber alles gut.  

 Im Ort
Hach, wie schön das war. Bis zum nächsten Jahr!
Liebe Grüße, Dörthe

Montag, 13. Februar 2017

12 von 12 im Februar

Ihr Lieben!
Unser Skiurlaub ist vorbei. Schade... Obwohl wir uns alle sehr auf zu Hause gefreut haben.
Weil es dort schön ist und vor allem, weil wir die Zuhausegebliebenen vermisst haben. Besonders eine kleine Person.
Als ich im Kalender sah, dass ausgerechnet am Sonntag der 12. sein würde, dachte ich kurz daran, das erste Mal seit Jahren mit 12 von 12 auszusetzen. Immerhin war es der erste Tag nach dem Urlaub, der wohl eher von liegengebliebener Hausarbeit, Wäsche und was sonst noch so anliegt, geprägt sein würde. Zudem stand der ganze Hausflur voller neuer Möbel, die umfangreiche Vorarbeiten erforderten. Und ich habe bei allen - ein ganz normaler Tag in unserem Leben - Bildern doch den Anspruch, dass sie zumindestens etwas Positives ausstrahlen, oder sogar schön sind. Und so sind es wieder nur 11 Bilder geworden, aber immerhin.

# 1
Ich war schon ziemlich früh wach. Im eigenen Bett zu schlafen ist doch was anderes. Zudem habe ich seit kurzem ein Boxspringbett, einfach himmlisch, sage ich Euch! Für die Gemütlichkeit zünde ich erstmal Kerzen an.
 # 2
Nach dem phantastischen Frühstück im Hotel geht es zuhause nun etwas spartanischer zu. Arndtchen hat zwar kurz versucht, ein Crepe mit Nutella zu bestellen, aber leider hat es nicht funktioniert. Schade!
 # 3
Parallel zur Wäsche öffne ich meine Post. Unter anderem hatte ich bei Dani Peuss bestellt. Die neuen Papiere waren einfach zu verführerisch! Die Materialien sind unter anderem von Paige Taylor Evans, My Mind´s Eye, Jen Hadfield, 1Canoe2 und Dear Lizzy. Muss ich nur noch Zeit zum Scrappen finden!
 # 4
Ausgerechnet während unserer Abwesenheit kam unsere Lieferung von Car Möbel. "Eigentlich" wollte ich nur einen neuen Schrank für Arndt bestellen, weil mich das Gewühle in den Rollcontainern unterm Bett schon lange aufgeregt hat. Aber für mein neu gestaltetes Schlafzimmer sind dann noch eine Kommode und ein Regal abgefallen. Hach!
 # 5
Neffe Tamme hat sich über die riesigen Kartons natürlich sehr gefreut. Zusammen mit Arndt wurde dann erstmal ein Auto gebaut. Kreative Kinder!
 # 6
Zwischendurch habe ich dann einen Teil unserer Einkäufe aus dem italienischen Feinkostladen verstaut.
 # 7
Unsere Waschmaschine hat uns noch einen ziemlichen Spaß bereitet, gerade, wo mal ein wenig mehr Wäsche war als sonst. Dreimal war die Waschküche am Nachmittag überschwemmt, bis Otto das Problemchen dann fachgerecht behoben hat. Nun kann er eine eigenen Wohnung beziehen, Heiraten, ein Haus bauen, einen Sohn zeugen, einen Baum pflanzen. Na gut, das alles hat noch ein wenig Zeit.

Der Schrank für Arndts Zimmer konnte nicht die Treppe hoch transportiert werden und da eine ziemlich wüste Konstruktion notwendig war, war es besser, wenn diverse Leutchen (z.B. ich) das Haus verließen. Kutsche fahren mit Arndt und Little war natürlich perfekt, die kleinen oder auch größeren Sorgen zu vergessen.

# 8
Spiegelselfie
Little hat jetzt im Winter so ein superflauschiges Fell!
 # 9
Romantisch, romantisch. Kutsche fahren in den Sonnenuntergang.
 # 10
Als wir zurückkamen, war Arndts Schrank fertig. Einfach schön!
 # 11
21:15 Uhr. Feierabend. Die Kinder sind im Bett. Ich kann Kerzen anzünden und mein gemütliches Schlafzimmer genießen. So schön!
Mein Boxspringbett ist übrigens ein Bruno Bett. Das Regal ist von Car Möbel.
Mehr "12 von 12" findet Ihr wie immer bei Caro Kännchen.
Viele liebe Grüße, Dörthe

Montag, 6. Februar 2017

Kurze Grüße aus dem Schnee

Ihr Lieben!
Gut, dass ich nicht wusste, wie traumhaft es hier ist, als es uns aus diversen Gründen noch nicht möglich war, in den Skiurlaub zu fahren. 
Die Landschaft, der Schnee, das Hotel, das Essen... Die Kinder machen einen Skikurs, ich kümmere mich um mich. 
Wir sind am Kronplatz in Südtirol. 120 traumhafte Kilometer Skipisten. Gestern bin ich mit der Gondel mit hochgefahren. (Und natürlich auch mit der Gondel wieder runter). Allein das dauert 20 Minuten. So weit geht es hoch. 
Heute Nacht hat es kräftig geschneit, so dass es auch hier im Ort ganz nach Winterwunderland aussieht. 
Viele liebe Grüße, Dörthe 

Freitag, 3. Februar 2017

Noch zwei Layouts

Ihr Lieben!
Am vergangenen Wochenende habe ich es immerhin geschafft, noch zwei Layouts für den Jumpstart im Scrapbooktreff zu werkeln. Das war es dann aber auch.
Momentan zieht mich nichts so richtig an den Scraptisch, meine Schulter macht mir doch ziemlich zu schaffen und ich verbringe lieber jede freie Minute mit Körnerkissen oder Wärmekissen...
Dieses Layout hat Dörte (ohne h) vorgelegt, nach einer Inspiration von Laureen Wagener. Deren Layouts liebe ich auch sehr.
Sie arbeitet sehr viel mit Sticken, allerdings nicht auf diesem Layout. Hier ging es um Windmühlen, ein Fotobox-Foto und Schnickschnack. Ziemlich aufwändig, aber ich liebe es!
 Hier noch einmal eine Detailaufnahme:
Dieses Layout habe ich nach einer Vorlage von Stefanie Berger gestaltet, wesentlich unaufwändiger, aber nicht minder schön. Die Papierstücken und Fotos sind "in echt" gerade angeordnet. Das wirkt nur auf dem Foto so krumm.

In der nächsten Woche wird es hier auch eher still sein: Ich werde mit den Kindern in den Winterurlaub fahren - YEAH!
Zum ersten Mal übrigens. Die Kinder fahren Ski, ich werde mich meiner ganz persönlichen Erholung widmen. Das mit dem Skifahren lasse ich lieber - aus verletzungstechnischen Gründen.
Ich bin sehr gespannt, wie es wird.
Viele liebe Grüße, Dörthe

Donnerstag, 26. Januar 2017

Noch mehr Weihnachtskarten

Ihr Lieben!
Heute habe ich noch einmal ein paar Exemplare von meinen vielen Weihnachtskarten, ich hoffe, es ist nicht schon langweilig.
Das superschöne Schneekugelpapier glitzerte einfach wunderbar.
 Norwegermuster
 Es gibt auch Leute, die sich über schwarze Weihnachtskarten freuen!
 Schlichte Fichte.
 Dafür aber mit Paillettchen!
 Und noch einmal mit supertollem Schriftpapier.
Das war es auch schon wieder mit den Weihnachtskarten.
Wobei, Weihnachten ist ja schon ziemlich bald wieder...
Viele liebe Grüße, Dörthe

Mittwoch, 25. Januar 2017

Mehr Weihnachtskarten

Ihr Lieben!
Heute meine Tri-Shutter-Karten mal in anderen Farbkombinationen.
Wenn ich es zeitlich schaffe, mache ich demnächst noch eine kleine bebilderte Anleitung. Denn es ist tatsächlich nicht besonders schwer.
Rosa, glitzer... Wer sich wohl darüber ganz besondern gefreut hat???


 Mit dem weißen Eisfantasie-Papier von Stampin` Up, was ich wirklich sehr liebe.
 Und hier noch mit bunten Streifen aus dem Alexandra-Renke-Kreativprojekt.
Viele liebe Grüße, Dörthe

Dienstag, 24. Januar 2017

Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Ihr Lieben!
Weihnachten ist nun schon genau einen Monat her, aber die ganze Zeit schon wollte ich eine kleine Weihnachtsgeschichte schreiben. Nur die Motivation fehlte irgendwie...
Aber ich denke, die Geschichte ist auch jetzt noch nachdenkenswert.
Kurz vor Weihnachten, am 21.12.2016, um genau zu sein, traf ich mich mit mehreren Projektbeteiligten arbeitsmäßig zum Jahresabschluss-Frühstück. Eine dienstliche Besprechung in anderer Umgebung sozusagen. Da alle anderen Projektbeteiligten aus Magdeburg sind (während die Baustelle hier in der Altmark ist), trafen wir uns an einem gut erreichbaren Punkt in der Innenstadt von Magdeburg, in einem Café am Breiten Weg. Von dort hatte man eine ziemlich gute Aussicht auf das trubelige Geschehen auf der Geschäftsstraße. Auf einmal stürzte eine ältere Dame auf den wahrscheinlich ziemlich glatten Straßenbahnschienen. Sofort eilten mehrere Menschen zur Hilfe, soviele, dass weitere Hilfe nicht erforderlich war. Der Sturz war so schwer, dass ein Rettungswagen kommen musste. Was im Übrigen ziemlich lange dauerte. Zwischendurch brachte jemand von unserem Projektteam ein Glas Wasser nach draußen. Die anderen Helfer, die auch den Rettungswagen alarmiert hatten, hatten die Nachbarin der Dame angerufen. Verwandte hatte sie keine und auch keine weiteren Angehörigen. Wie traurig, keine Familie?
In solchen Momenten wird es einem erst wieder so richtig bewusst, wie dankbar man sein kann, so eine tolle und große Familie zu haben. Natürlich merkt man es jeden Tag und profitiert auch jeden Tag davon, aber Weihnachten ohne Familie stelle ich mir unfassbar traurig vor. Was ist im Leben schief gelaufen, wenn man so gar niemanden hat?
Wie verbittert muss man sein, wenn man sämtliche Kontakte abgebrochen hat oder es nicht geschafft hat, welche aufzubauen?
Ich bin so dankbar, jeden Tag.
Viele liebe Grüße, Dörthe